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Nontinuum – Dwelling in Oceans

Dwelling in Oceans

Australien ist wohl für vieles bekannt, allem voran natürlich Kängurus und Koalabären, Ureinwohner und Wüsten. Weniger bekannt sind hingegen die Black Metal Bands aus Australien, und dass obwohl dieses Land einige Leckerbissen zu bieten hat. Neben den bekannteren Bands wie Austere oder Woods Of Desolation stammen auch Nontinuum aus Australien. Ob die Australier zumindest musikalisch so interessant sind wie das Schnabeltier erfahrt ihr folgend…

Versucht man etwas zu recherchieren über diese doch ziemlich junge Combo, die erst letztes Jahr gegründet wurde, so stößt man zum Einen natürlich auf ihre Genrebezeichnung (Depressive Black Metal) und zum Anderen auf folgenden Satz: “Aus persönlichen und konzeptuellen Gründen wünschen die Mitglieder von Nontinuum anonym zu bleiben” (sinngemäß übersetzt). Ob dies an einer gewissen Kuriosität im Zusammenhang mit der Produktion und meinem geliebten Schnabeltiervergleich steht bleibt zu beantworten.

Hat man die Scheibe eingelegt, so ertönt ein ziemlich dumpfes Surren, gepaart mit schrillen Synthies und etwas, das man wohl als Schlagzeug identifizieren muss. Noch während man versucht diese Komposition im Kopf etwas zu ordnen gesellt sich ein neuer Faktor hinzu, der sich nach kurzer Verwunderung als Gesang herausstellt. Um so länger der Track läuft und demnach die Eingewöhnungsphase vorrüber ist, desto differenzierter klingt alles und die Atmosphäre fängt an sich zu entfalten.

Die Tracks sind allesamt recht ähnlich aufgebaut und ähnlich klingend. Genauer gesagt wirken die drei Songs so, als hätten die Australier einfach einen Song in drei Stücke geschnitten und jeweils anders benannt. So sind demnach alle Tracks recht atmosphärisch, wenn auch gleich schlecht abgemischt. Die Songs bestehen jeweils aus recht wenig Teilen, und so wird das Leadriff recht lang gespielt, gepaart mit dem seltsam krächzigen Vocals. Ab und zu gibt es dann, wie im zweiten Song In Oceans gut zu sehen, eine akkustische Auflockerung, die nicht nur schöner produziert, sondern auch atmosphärischer ist.

Fazit:

So viel mehr bleibt eigentlich auch nicht zu sagen. Dwelling In Oceans hat wohl eine der schlechtesten Produktionen die ich bisher gehört habe, und das sind einige. Der Punkt, dass es sich hierbei um eine Demo handelt kann vielleicht einiges wieder gut machen, aber wirklich retten kann es auch nichts. Trotz dieser grausigen Produktion erschaffen die Australier aber immernoch recht viel Atmosphäre was für eine gewisse Qualität des Liedguts stehen muss. Wenn die Herren in Zukunft zu einer besseren Produktion noch etwas mehr Abwechslung schaffen, könnten sie beliebter werden als das angesprochene Schnabeltier.

Wertung: 43/100

Veröffentlicht am: 21.10.2010

Nontinuum – Myspace

Tracklist:

1. Depths 08:36
2. In Oceans 14:03
3. Unlasting Hope 06:30
Total playing time 29:09


Category: Ambient, Schwarz

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